Das Jahr 2025 hat wieder einen starken Zuwachs an genossenschaftlichen Energiegemeinschaften in der Steiermark gebracht. Erstmals wurde eine Bürgerenergiegenossenschaft als überregionales Projekt gegründet, auch im Lafnitztal und in Weißkirchen wurden kooperative Vorhaben realisiert.
Mit einem Ausrufezeichen hat das vergangene Jahr für den Raiffeisenverband Steiermark begonnen, wurden doch gleich nach dem Jahreswechsel in Übelbach und in der Region Hügelland östlich von Graz regionale erneuerbare Energiegemeinschaften als Genossenschaften gegründet. In weiterer Folge entstanden mit Unterstützung der Raiffeisenbank Weststeiermark ebenso im Mittleren Kainachtal sowie im Unteren Kainachtal genossenschaftliche Energiegemeinschaften.
Im zweiten Halbjahr in das Firmenbuch neu eingetragen wurden zwei weitere genossenschaftlich Initiativen zur Erzeugung und Vermarktung umweltfreundlicher Energie in der Steiermark. An der Grenze zum Burgenland in Neudau schlossen sich Interessierte unter Mitwirken der Gemeinde zur Energiegenossenschaft Mittleres Lafnitztal zusammen. Und in Weißkirchen unweit von Judenburg wurde die Energiegenossenschaft EEG Weißkirchen ins Leben gerufen.
Bürgerenergiegenossenschaft rundet Angebot ab
Als Ergänzung zum schon bestehenden Netz an regionalen Energiegenossenschaften im Rahmen der Energieinitiative Steiermark hat die Raiffeisen-Landesbank Steiermark zur überregionalen Abdeckung von Regionen, wo bislang die Gründung von Regionsvorhaben aufgrund der energierechtlichen Einschränkung nicht zielführend war, ein neues Projekt auf die Schiene gebracht: Die Bürgerenergiegenossenschaft Energieinitiative Steiermark versorgt seit einigen Monaten erfolgreich in den Netzgebieten von Energienetze Steiermark, Stromnetz Graz und Feistritzwerke mit umweltfreundlicher Sonnen- und Wasserkraftenergie.


