Im Zuge der Generalversammlung der Alpenviehzuchtgenossenschaft Ranten Ende Februar konnten die Verantwortlichen zahlreiche Züchter im Gasthaus Jagawirt in Krakauschatten begrüßen. Die Genossenschaft kann den Mitgliedern jede Menge bieten, unter anderem werden noch fünf Zuchtstiere gehalten.
Obmann Markus Spreitzer und Geschäftsführer Peter Moser von der Alpenviehzuchtgenossenschaft Ranten informierten viele Anwesende aus dem 112 Mitglieder zählenden Kreis über die Zuchtarbeit und -erfolge im letzten Jahr bei der Generalversammlung am 25. Februar. Den Genossenschaftsmitgliedern stehen bei Bedarf zwei Aufhebestände und ein Klauenstand für die Klauenpflege zur Verfügung. Über Zucht und Vermarktung wurden die Züchter bei einem Züchterstammtisch ausführlich von Mitarbeitern der Rind Steiermark informiert.
Hauptaufgabe war und ist für die Alpenviehzuchtgenossenschaft die Zuchtstierhaltung für den Natursprungeinsatz. Aktuell sind fünf hochwertige Stiere bei Landwirten im Einsatz. Im Vorstand freut man sich, dass diese auch recht gut angenommen werden. Im Durchschnitt verzeichneten diese Stiere letztes Jahr 75 Sprünge. Tierzuchtdirektor Horst Jauschnegg von der Landwirtschaftskammer Steiermark informierte in diesem Zusammenhang über die Situation und Entwicklungen in der Produktion und Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln angesichts der sich laufend reduzierenden Nutzflächen für die Landwirtschaft.
Auch im Obersten Murtal wird der Stier gut genutzt
Auch in der Alpenviehzuchtgenossenschaft Oberstes Murtal hat sich das Hauptaufgabengebiet mit dem Aufschwung der künstlichen Besamung stark verändert, wie bei der Generalversammlung am 13. Februar in St. Georgen ob Murau berichtet wurde. In der Genossenschaft im Obersten Mural ist aktuell noch ein Stier aufgestellt. „Dieser wird gut genutzt“, so Obmann Günther König und Geschäftsführer Alois Seidl im Zuge der Generalversammlung im Gasthaus Schafferwirt. Weiters gab es einen Züchterstammtisch, der gemeinsam mit der Rantener Genossenschaft abgehalten wurde. Amtstierärztin Kathrin Hirner referierte zum Thema Tierseuchen und notwendige Vorkehrungen. Über die Zuchtarbeit in der Rind Steiermark berichtete Theresa Kaltenbrunner.