Zur Generalversammlung lud die Genossenschaft Bioenergie-Service, die Interessenvertretung der Biowärmebetriebe in der Steiermark, am 11. November nach Wundschuh. Nirgendwo weltweit ist die Dichte an Nahwärmeversorgern so hoch wie in unserem Bundesland.
105 Mitglieder zählt die Bioenergie-Service-Genossenschaft, davon 82 Betreiber von Heizwerken in der Steiermark. Einen sehr großen Teil davon konnten Obmann Jakob Edler und Geschäftsführer Franz Moser bei der Generalversammlung in Wundschuh am 11. November herzlich begrüßen.
„Wir sind Dienstleister als Qualitätsbeauftragte und bieten Beratungen für Indexanpassungen, Fördermöglichkeiten und Netzverdichtungen an“, erklärte Moser. Er wies auch auf die Kesseltauschförderung des Bundes hin. Für einen Nahwärmeanschluss sind das 30 Prozent der Investitionskosten oder maximal 6500 Euro.
Steiermark ist weltweiter Spitzenreiter
Energie-Experte Christian Metschina von der Landwirtschaftskammer Steiermark konnte berichten, dass es nirgendwo auf der Welt gegenwärtig in einer Region so viele Biomasse-Heizwerke gibt wie in der Steiermark. Aktuell sind es 650. Vor der Generalversammlung konnten die Teilnehmer das Heizwerk inmitten von Wundschuh besichtigen. Dieses versorgt 70 Objekte mit Wärme, darunter sind auch alle öffentlichen Gebäude in der Gemeinde südlich von Graz, wie Bürgermeisterin Barbara Walch mitteilte.
