Die beiden neuen Energiegenossenschaften Mittleres Kainachtal und Unteres Kainachtal, die auf Initiative der Raiffeisenbank Weststeiermark gegründet wurden, teilen seit einigen Monaten Strom aus erneuerbaren Quellen in Teilen der Bezirke Voitsberg, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung.
Im Mai letzten Jahres wurden auf Betreiben der Raiffeisenbank Weststeiermark zwei neue Energiegenossenschaften für Teile der gleichnamigen Region gegründet, um die Versorgung der Haushalte und Betriebe mit umweltfreundlichem, regionalem Strom zu stärken und voranzutreiben.
Während die Energiegenossenschaft Mittleres Kainachtal im Netzgebiet der Stadtwerke Voitsberg die Bezirkshauptstadt Voitsberg sowie einzelne Nachbargemeinden oder Ortsteile davon versorgt, ist die Energiegenossenschaft Unteres Kainachtal rund um das Umspannwerk Lieboch der Energienetze Steiermark aktiv. Das Tätigkeitsgebiet umfasst dabei zahlreiche Gemeinden in den Bezirken Voitsberg, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung.
Bewusste Rechtsformwahl
Die verantwortlichen Initiatoren, allen voran die Raiffeisenbank Weststeiermark, haben dabei bewusst auf die Rechtsform Genossenschaft bei der Gründung der Energiegemeinschaft gesetzt. „Die Genossenschaft gibt uns sehr klare Spielregeln vor, dadurch haben alle, die mitwirken, auch eine hohe Sicherheit“, sagt Georg Lampl, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank. Von Anfang an mit an Bord waren auch zahlreiche Gemeinden in den beiden Tätigkeitsgebieten. Unternehmen, Privatpersonen und auch andere Gemeinden können sich den beiden Energiegenossenschaften gerne durch die Zeichnung eines Geschäftsanteiles in Höhe von zehn Euro anschließen.
