Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Nahwärme Bad Gams Anfang Mai ihr 30-jähriges Bestehen und blickte dabei auf einen schwierigen Start zurück. Viele Kunden, Geschäftspartner und Interessierte nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Für Obmann Markus Bretterklieber und sein Nahwärmeteam war der 2. Mai ein großer Tag: Die Nahwärme Bad Gams öffnete die Tore, um Kunden und interessierten Gästen den Ablauf der Raumwärmeproduktion aus erneuerbaren Energieträgern zu präsentieren. Bretterklieber konnte unter den zahlreichen Gästen auch Bürgermeister Josef Wallner begrüßen. In seinen Ausführungen ging Bretterklieber auf die beeindruckenden Entwicklungen der letzten 30 Jahre ein und den Start unter schwierigsten Bedingungen ein.
Sehr niedrige Ölpreise und die Aufschließung mit Gas im Ort ließen das Projekt vor drei Jahrzehnten fast scheitern. Nach dem Start im Keller des alten Lagerhauses im Ortsgebiet von Bad Gams – dort wurde der erste Biomassekessel installiert – erfolgte im Jahr 2007 am Ortsrand der Neubau eines modernen Heizhauses. Nach mehreren Netzausbaustufen werden nun über 300 Objekte mit Wärme aus Biomasse versorgt. Das Hackgut stammt aus schließlich aus dem Großraum der Stadtgemeinde Deutschlandsberg.
