Beim „WIR Frauen Finance Talk“ in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark diskutierten im Oktober rund 50 Teilnehmerinnen über zentrale Fragen ihrer finanziellen Zukunft, wie man einem schleichenden Kaufkraftverlust entgegenwirken kann oder worauf es beim Veranlagen ankommt.
Finanzielle Unabhängigkeit ist für Frauen in jeder Lebensphase essenziell – sei es während des Studiums, beim Start ins Berufsleben, in der Familienplanung oder bei der Altersvorsorge. Raiffeisen unterstützt Frauen mit maßgeschneiderten Programmen und Initiativen, um ihre finanzielle Zukunft sicher und selbstbestimmt zu gestalten. Dabei klärt man über Thematiken wie Gender Pay Gap, Teilzeitquote und die dadurch entstehende Pensionslücke auf und zeigt mögliche Lösungen wie Pensionssplitting auf, damit Altersarmut, von denen Frauen häufiger betroffen sind als Männer, erst gar nicht entstehen kann.
Zwei spannende Impulsvorträge boten beim „WIR Frauen Finance Talk“ wertvolle Einblicke: Helga Stockinger, Gesellschafterin der 4 sales development KG, zeigte auf, wie Ausbildungszeiten, Teilzeitarbeit, Care-Zeiten und der Gender Pay Gap die Pensionshöhe beeinflussen. Besonders wichtig: Pensionssplitting als noch wenig bekanntes Instrument zur Verbesserung der finanziellen Absicherung von Frauen. Veranlagungsexpertin Petra Zehetleitner-Ruderer von der RLB Steiermark betonte, wie essenziell frühzeitige finanzielle Eigenverantwortung ist. Schon kleine monatliche Beträge können langfristig viel bewirken – wenn sie zur persönlichen Lebenssituation passen. Wichtig sei es eine Anlageform zu wählen, die nachhaltig einen Kaufkraftverlust vermeidet.