Mit der Energiegenossenschaft Oststeirisches Kernland und der Energiegenossenschaft Hochschwab Süd sind im ersten Halbjahr 2026 zwei weitere regionale Energiegenossenschaften unter dem Dach der von Raiffeisen gestragenen Energieinitiative Steiermark gestartet.
Die Energiewende gewinnt in den steirischen Regionen weiter an Dynamik: Mit der Gründung der Energiegenossenschaft Oststeirisches Kernland und der Energiegenossenschaft Hochschwab Süd zu Beginn des Jahres 2026 sind zwei weitere Initiativen an den Start gegangen, die den regional erzeugten Strom dort nutzbar machen, wo er entsteht. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die regionale Wertschöpfung zu stärken, die Energieversorgung unabhängiger zu gestalten und Bürger:innen, Gemeinden sowie Betrieben faire und stabile Rahmenbedingungen zu bieten.
Oststeirisches Kernland profitiert nun auch
Die Energiegenossenschaft Oststeirisches Kernland entstand auf Initiative der Klima- und Energiemodellregionen und mit Unterstützung der Raiffeisenbank Oststeiermark Nord. Teilnehmen können Haushalte und Unternehmen im Netzgebiet rund um das Umspannwerk Hartberg. Sowohl Stromerzeuger:innen als auch Strombezieher:innen profitieren von regionalen Energiekreisläufen, reduzierten Netzentgelten und einer nachhaltigen Stromversorgung.

Regionale Energie im Süden des Hochschwabs
Auch in der Region Hochschwab Süd setzt man künftig auf die Kraft der Gemeinschaft. Die Gemeinden Turnau, Aflenz und Thörl haben gemeinsam mit der Raiffeisenbank Turnau-Aflenz-Etmißl die Energiegenossenschaft Hochschwab Süd ins Leben gerufen. Ziel ist es auch hier, regional erzeugte Energie verstärkt innerhalb der Region zu nutzen, Transportwege zu verkürzen und die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen. Informationsveranstaltungen in den Gemeinden stießen bereits auf großes Interesse der Bevölkerung.

Weitere Stärkung der Energieinitiative Steiermark
Beide Genossenschaften sind Teil der Energieinitiative Steiermark, die von der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark getragen wird. Die Initiative begleitet Regionen von der Gründung bis zum laufenden Betrieb ihrer Energiegenossenschaften und schafft damit die Grundlage für eine dezentrale, nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Energieversorgung. Mit den beiden Neugründungen wächst das steirische Netzwerk an Energiegenossenschaften weiter. Es zeigt eindrucksvoll, wie genossenschaftliche Zusammenarbeit die Energiewende in den Regionen vorantreibt – mit nachhaltigem Nutzen für Gemeinden, Betriebe und die Menschen vor Ort.