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Starkes Zeichen der Solidarität für Bauernhöfe in Not
29.08.2025

Die vom Maschinenring Steiermark organisierte Soziale Betriebshilfe leistete im vergangenen Jahr über 113.000 Einsatzstunden auf in Not geratenen Bauernhöfen. Dabei handelt es sich um eine wichtige Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe in Krisensituationen.

Ein plötzlicher Krankheitsfall, ein Unfall oder ein unvorhersehbarer Schicksalsschlag können den Alltag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb schlagartig verändern. In solchen Momenten steht die Soziale Betriebshilfe des Maschinenringes Steiermark als verlässliche Stütze bereit. Mit Unterstützung von Land Steiermark und der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) leisteten 370 Betriebshelferinnen und Betriebshelfer – umgerechnet 62 Vollzeitkräfte – 113.239 Einsatzstunden für bäuerliche Betriebe in Krisensituationen.

Im Zuge der 51. Sitzung des Kuratoriums für Betriebshilfe in der Steiermark diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Politik und Sozialversicherung die aktuellen Entwicklungen dieses wichtigen Unterstützungsinstruments für bäuerliche Betriebe. „Die Soziale Betriebshilfe ist ein starkes Zeichen der Solidarität im ländlichen Raum und eine echte Entlastung für unsere Bäuerinnen und Bauern. Ich danke dem Maschinenring für die gute Zusammenarbeit“, sagt Landesrätin Simone Schmiedtbauer.

Erfolgreiche Kooperation

Der Maschinenring unterstützt nicht nur bei der Vermittlung geeigneter Betriebshelfer:innen, sondern auch bei der Antragstellung und Abwicklung mit der SVS. „Die präsentierten Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Sozialen Betriebshilfe für die Landwirtschaft. Wir bedanken uns beim Maschinenring für die professionelle Organisation“, so Werner Preßler von der SVS-Landesstelle Steiermark.

Neu ist, dass seit 2024 auch Dienstnehmer für die Soziale Betriebshilfe herangezogen werden können – ein Anliegen, für das sich der Maschinenring lange eingesetzt hat. Bislang kamen vor allem Landwirte in der Nebentätigkeit zum Einsatz. Neu strukturierte Bezuschussungen seitens SVS und Land Steiermark gewährleisten die Finanzierbarkeit. Sind aufgrund der Umstände längerfristige Ausfallsüberbrückungen erforderlich, vermittelt der Maschinenring Zivildiener.

Maschinenring-Landesobmann Sepp Wumbauer abschließend: „Gerade in Krisensituationen zeigt sich, was Zusammenhalt bedeutet. Mit der Sozialen Betriebshilfe und dem Zivildienst übernehmen wir Verantwortung und sichern das Weiterbestehen unserer bäuerlichen Betriebe. Ein großes Danke an das Land Steiermark und die SVS für die konstruktive Zusammenarbeit.“

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